sample: blue wonder

fallbeispiel aus der tv-pilotproduktion “guess how much i love you” (weisst du eigentlich wie lieb ich dich habe). geplant als mehrteilige tv serie, mit jeweils 22 minuten länge (standart für amerikanische trickfilmserien). konzipiert wurde der “pitch” als traditionell realisierte serie, also gezeichnet. tatsächlich wurde er später als 2.5d serie mit toon boom realisiert. parallel zu der skriptentwicklung wurde auch an character designs, concept sets etc. gearbeitet. hier im beispiel ist seite 1 des 22 seitigen drehbuchs. diese seite wurde in ein ca 50 sekunden langes animatic geschnitten.

sequenz 1 (in cgi meist “szene” genannt) und beschreibung der location und tageszeit in grossbuchstaben ist essentiell wichtig: “1 EXT. OPEN GRASSY FIELD MORNING”

in einem film drehbuch ist es nicht üblich die charactere im anschluss pro sequenz aufzulisten. generell wird das in der einführung des drehbuchs gemacht.

in dem finalen “regie – drehbuch” werden die dialoge durchnumeriert, da sie im normalfall vor beginn der storyboards schon vertont und zu einer “radio-show” auf die gewünschte zeit geschnitten und dem story board artist gegeben werden. die handlung, die wichtig für den verlauf der geschichte ist wird knapp beschrieben.

ich habe im nachinein diesen kurzen shot breakdown geschrieben. in diesem speziellen fall wurde er anhand der thumbnails verbal via telefon mit der regie durchgesprochen. einen geschriebenen breakdown gab es nicht.

die thumbnails waren sehr genau, mit numerierung und dialog verteilung. in diesem fall von der regie vorbereitet. zudem gab es detailierte concepts von props, sets und characteren, turn arounds und size relationships. für tv produktionen ist das standart. im kinofilmbereich unüblich, da mehr zeit und feedback von den einzelnen departements für diese arbeit gegeben wird.

schliesslich die fertigen storyboards, die nach einem durchlauf (besprechung mit der regie und ggfls retakes) in diesem format abgegeben wurden. in tv produktionen ist diese präsentation üblich. manchmal werden 3 bis 4 panels auf ein din a4 quer format nebeneinandergestellt und relevante informationen eingetragen (wie camera, dialog, fx etc. diese fehlen hier noch). diese gehen dann zum editor, bzw cutter, der mit der regie das animatic schneidet. das komplette storyboard könnt ihr hier anschauen.


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